Italien: Erste E-Vespa in der Südtiroler Weinregion
Wenn eine Vespa V50 aus den 1970ern elektrifiziert wird und Südtirol erobert – mit Heimatliebe, Handwerk und Hingabe.
Devid Mayer aus Tramin in Südtirol liebt seine Vespa V50. Baujahr 1974, klassisches Design, echte italienische Handwerkskunst. Aber Devid ist nicht nur Liebhaber – er ist auch Macher. In seiner Werkstatt, DM Corse Officina, entstand eine Vision: Seine Vespa sollte elektrisch fahren, und gleichzeitig den Weg zeigen für weitere E-Umbauten in Südtirol.
Mit dem prosimo Smallframe Kit SF 50 realisierte Devid sein Projekt. Und das Ergebnis? Die erste offiziell zugelassene E-Vespa in ganz Italien – mit TÜV-Gutachten von TÜV SÜD und offizieller Registrierung durch die Agenzia Dolomit in Bozen.
Warum diese Vespa, warum jetzt?
Devid wollte nicht nur einen Roller elektrifizieren – er wollte zeigen, dass es möglich ist. Ein Klassiker von 1974, der Charme hat, der Geschichte erzählt, soll nicht in der Garage verrotten. Mit modernem Elektroantrieb bekommen solche Vespas ein neues Leben – zuverlässig, wartungsarm, umweltfreundlich.
„Die Vespa sollte das tun, was sie immer getan hat: Menschen bewegen, Orte verbinden. Nur eben jetzt leise und sauber,“ so Devids Gedanke.
Das Kit: SF 50 – Kleine Leistung, großer Charakter
Devid entschied sich für das prosimo Kit SF 50:
- Direktantrieb – keine Schaltung, kein Öl, kein Getriebe
- 50 km/h Spitzengeschwindigkeit (rechtlich übersichtlich)
- 45 km Reichweite (perfekt für Tagestouren durch Südtirol)
- Ladung an der Haushalts-Steckdose
- Klassisches Look & Feel bleibt erhalten
Die Vespa sieht aus wie früher – nur unter der Haube arbeitet Zukunft.
Der Umbau: Handwerk trifft Elektrotechnik
Devid baute die Vespa selbst um – unterstützt durch die ausführliche prosimo-Dokumentation mit Videos und schriftlichen Anleitungen. Bei technischen Fragen stand prosimo regelmäßig zur Seite.
Die Arbeitsschritte:
- Ausbau des Verbrennungsmotors
- Einbau der neuen Schwinge mit Radnabenmotor
- Verkabelung und Steuerung installieren
- Akku unter der Sitzbank montieren
- Tachometer und Anzeigen anpassen
Devid ist handwerklich versiert, und die prosimo-Dokumentation gab ihm alle Informationen, die er brauchte.
Die Zulassung: Der Mut zahlt sich aus
Die Zulassung in Italien war Neuland. RDW und deutsche Behörden kennen E-Umbauten, aber Italien? Devid brauchte:
- Das TÜV SÜD Gutachten (prosimo hatte es)
- Die Agenzia Dolomit in Bozen (spezialisiert auf Fahrzeugzulassungen)
- Geduld und Durchhaltevermögen
Das Ergebnis im März 2026: Zulassungsbescheinigung ausgestellt, Kennzeichen vergeben, Versicherung läuft.
Devids Vespa ist die erste E-Vespa in Italien – nicht weil die Technik neu ist, sondern weil Devid den Mut hatte, es zu versuchen.
Was kommt als Nächstes?
Devid betreibt nicht nur DM Corse Officina. Das Restaurant seiner Familie liegt direkt über der Werkstatt – ein perfektes Setup für Devids nächste Vision: E-Vespa-Vermietung für Touristen.
Deutsche und italienische Gäste, die die Südtiroler Weinstraße erkunden wollen – auf zwei leisen, umweltfreundlichen Rädern. Keine Lärmbelästigung, keine Abgase, nur das Summen des Motors und die Schönheit Südtirols.
Gleichzeitig wird Devid prosimo-Partner in Italien. Weitere Kunden, weitere Umbauten, weitere zugelassene E-Vespas. Die erste ist gemacht – jetzt rollt die Welle.
„Erste legale zugelassene E-Vespa in Italien. Geschafft! 💪“
— Devid Mayer, DM Corse Officina, Tramin
Warum Devids Geschichte wichtig ist
Sie zeigt: Mit prosimo Gutachten und lokaler Unterstützung funktioniert es. In Österreich, in der Schweiz, in den Niederlanden – und jetzt auch in Italien. Der Weg ist geebnet. Die Dokumentation ist vollständig. Die Partnerschaft ist real.
Wenn du in Südtirol oder Norditalien einen Umbau planst, wartet Devid auf dich.
Fazit: Ein Klassiker wird zur Zukunft
Devids V50 von 1974 ist nicht weniger Vespa als früher – nur smarter, sauberer, zukunftssicherer. Und Italien hat eine E-Vespa mehr.
Vielen Dank, Devid, für deine Ausdauer und deine Vision! 🛵













